Stille Zeile Sechs

Monika Maron – Stille Zeile Sechs

Zeile

Inhalt                                                                                                                                                                     Die DDR Mitte der achtziger Jahre: Rosalind Pokowski, zweiundvierzigjährige Historikerin, will nicht mehr “mit ihrem Kopf” für den Staat arbeiten und kündigt ihren Job. Herbert Beerenbaum, ein ehemals mächtiger Staatsfunktionär, bietet ihr eine Gelegenheitsarbeit. Rosalind soll seine Memoiren aufschreiben. Und obwohl Rosalind nicht mehr mit dem Kopf arbeiten wollte, kann sie nicht umhin, sich mit Beerenbaums Geschichte auseinanderzusetzen. Es ist die Geschichte der Generation ihrer Eltern, die sich nach dem zweiten Weltkrieg einem neuen System zugewandt haben. Aber es ist auch die Geschichte des repressiven Sozialismus, den Rosalie hasst und dessen Opfer sie ist. Und dann erfährt Rosalie etwas über Beerenbaum das sie erst richtig wütend macht…

Themen                                                                                                                                                  Sozialismus, DDR

Was muss man vorher wissen                                                                                                                 Die Geschichte spielt in den 80-er Jahren in der DDR und man muss also Begriffe und Abkürzungen aus der DDR kennen. Auch ist es gut, wenn man die Geschichte des Sozialismus ein wenig kennt. Die Sprache der Protagonistin, aus deren Perspektiv die Novelle geschrieben ist, wird von Ironie und klugen Formulierungen geprägt und ab und zu kann das schwierig verständlich sein. Spannendes Buch!

Info                                                                                                                                                                  Monika Maron, Stille Zeile Sechs, Fischer Verlag, 218 Seiten                                                             ISBN 978-3596118045, € 8,95